Der innere Kampf

Ich habe Worte aufgeschrieben.
Manche sind in mir verblieben –
Die Meisten aber wandern fort,
suchen Kraft an einem anderen Ort.

Ich habe darüber nachgedacht,
habe Nächte mit diesem Gedanken verbracht.
Suchte nach Antwort mit Leibesmüh,
doch es kamen nur Fragen. Zu viele. Zu früh.

Das Fragen aber plagt umsomehr –
Dem Kampf setzte ich mich zur Wehr.
Das Denken hat mich nie gemocht –
So dacht ich, als ich dagegen focht.

Doch ahnte ich bald immer mehr:
Der Kopf tut weh, so furchtbar leer.